Pünktlich vor der Wurfabnahme morgen und dem bald anstehenden Auszug haben sich meine Welpen etwas Besonderes ausgedacht. Sie haben sich, paniert mit Matsch und K…., so richtig hübsch gemacht! Für Frauchen, für die Zuchtwarte und natürlich für Euch! Optisch und bei manchem auch geruchlich ein echtes Highlight!
Na, sehen wir nicht herzallerliebst aus? Lustigerweise sieht man den Matsch bei den Blonden nicht so gut.
Normalerweise sind Hovawarte ja selbstreinigend. In diesem Fall müssen wir wohl ein wenig Schönheitspflege betreiben. Machts gut- Eure Dana!
Zeit für neue Abenteuer. Zeit für neue Familien für die Welpen. Zeit für den Umzug. Frauchen hat vorhin davon geredet und so komisch geblinzelt. Aber es hilft ja nichts. Der Platz für alle wird zu wenig. Es wird leer sein im Vilsfeld. Und still.
Ein kleiner Trost ist, dass wir sie alle bei wunderbaren Familien wissen, wo es ihnen an nichts fehlen wird! Ihr freut Euch alle schon sehr, auch das wissen wir.
Welpen sind anstrengend und ihr werdet anfangs alle Hände voll zu tun haben, um Eure wilden Hovawarte zu bändigen. Aber habt immer vor Augen, sie werden irgendwann erwachsen und vernünftig sein und bis dahin heisst es „Augen zu und durch“!
Vielleicht liegt es an dem grauen Wetter, heute sind unsere Gefühle auch ein bisschen grau. Wobei es einen großen, ganz unverhofften Lichtblick gab und wir hoffen sehr, Euch morgen davon erzählen zu können! Machts gut – Eure Dana!
Tagsüber waren die Welpen heute direkt gut zu haben! Die Sonne schien und sie vergnügten sich im Garten. Ohne großes Geschrei. Frauchen kam mehrmals für eine Weile dazu und schon waren alle da. Einmal wurde glatt eine kleine Schlafrunde bei Frauchen eingelegt. Das war richtig gemütlich!
Abends wollte Frauchen dann noch die Geschirranprobe machen. Der Plan war, immer zwei an der Leckmatte, Geschirr dran, gemütlich alles auflecken lassen und dann die nächsten zwei. Das war wie gesagt der Plan. Die Wirklichkeit sah so aus: nachdem sie gestern die Leckmatten schon kennenlernen durften und den körnigen Frischkäse darauf mega fanden, kamen sie heute beim Anblick der Matten sehr in Rage! Es gab zwar „nur“ Joghurt, aber auch der wurde in Hochgeschwindigkeit abgelutscht. Den anderen nebendran fielen beinahe die Augen aus dem Kopf. Das Protestgeschrei steigerte sich zur Hysterie und bescherte Herrchen und Frauchen glatt einen Tinnitus!
Frust aushalten muss definitiv noch geübt werden und Rücksicht und sich zurücknehmen ebenso. Der Nebeneffekt war, dass ihnen die Geschirre völlig egal waren. Wenigstens was. Jetzt müssen wir uns erstmal alle erholen! Machts gut – Eure Dana
Das wollten wir Euch schon lange zeigen! Es war nur immer unmöglich, denn sobald uns die Welpen wahrnehmen, flitzen sie auch schon her. Heute konnten wir sie endlich mal ein bisschen austricksen.
Dabei wollte Euch Frauchen zeigen, wie gut sie bereits auf den Pfiff konditioniert sind. Der ertönte bei jedem Füttern. Immer und seit dem Zufüttern in der dritten Lebenswoche. Jetzt ist er schonmal gut im Hundehirn gespeichert und ihr könnt den weiter für das Rückruftraining verwenden.
Allerdings ist dann ein wenig Kreativität gefragt! Überrascht Euren Hund nach dem Pfiff mit etwas ganz Besonderem. Das kann eine begehrte Leckerei sein oder ein Spiel! Trainiert das Ganze unter steigender Ablenkung und nur wenn Ihr Euch sicher seid, dass der Hund kommt. Notfalls gesichert mit einer Schleppleine. Wechselt unbedingt die Qualität der Belohnung! Nutzt den Pfiff, wenn er in jeder Situation gut sitzt, nicht zu häufig und quasi als Notfallrückruf. Frischt ihn immer wieder mal auf mit etwas ganz Tollem. Dann könnt Ihr Eueren Hund bald aus jeder Situation sicher mit der Pfeife herrufen. Machts gut – Eure Dana
P.S.: heute war der Tierarzttermin und alle waren megatapfer! Das Team dort war wieder super organisiert, sodaß wir nach einer halben Stunde mit geimpften, gechipten und mit einer kleinen Blutentnahme wieder auf dem Heimweg waren.
Stop und am Besten noch fünf Stunden zurückspulen. Es ist sieben Uhr morgens. Noch alles ruhig im Vilsfeld. Frauchen macht die Augen auf und schnell wieder zu. Noch ein paar Mimuten liegenbleiben und die Stille geniessen!
Dann raus zu den Welpen. Füttern, alle Hinterlassenschaften der Nacht beseitigen, dazu alle in den Gartenauslauf stopfen, lauten Protest ignorieren!
So aufgeräumt, drei Waschmaschinen und zwei Trockener rumpeln im Akkord und Frauchen kann endlich ihre Runde drehen. Der erste „Ausflug“ seit Wochen: zwei Supermärkte, Fressnapf und dann noch schnell alle Unterlagen für den morgigen Tierarztbesuch hinbringen. Die Hektik ist Frauchen nicht mehr gewöhnt. Beim Supermarkt wollte sie ein nettes Wort zu der Kassiererin sagen, da kam schon die Ansage: „Bar oder Karte“? Der nächste hinter ihr drängelte bereits. Puh. Beim Tierarzt liefen alle rum wie die aufgescheuchtem Hühner, rote Wangen, stressgeschwängerte Luft.
Schnell nach Hause. Zu den lieben Welpen. Denen in der Zwischenzeit so langweilig war, vielleicht auch aus Protest weil sich niemand ihrer angenommen hat. Der komplette, frische Auslauf unter der Terrasse – explodiert! Verwüstet. Neun Welpen mit etwas schläfrigen Augen scheinen zu sagen: Frauchen, was störst Du uns? Das war jetzt echt anstrengend! Wir schlafen jetzt. Tschüss.
Jetzt kann Frauchen wieder lachen. Zuvor hatte sie das „auf Zitronen gebissen“-Gesicht aufgesetzt. Vielleicht ist der Rest des Tages noch zu retten? Hofft jedenfalls Eure Dana!
Heute waren liebe Freunde da und haben tolle Bilder von den Welpen gemacht! Manche waren recht müde und sind dementsprechend ruhig sitzen geblieben. Andere waren aufgedreht oder hatten keine Lust auf Bilder machen. Das ist also bei den Hunden nicht recht viel anders als bei den Menschen.
Jetzt sind wir natürlich sehr gespannt, wie die Fotos geworden sind. So oder so hatten wir an diesem regnerischen zweiten Advent einen netten Vormittag zusammen! Morgen noch Regen, da lässt sich Frauchen sicher ein Indoor-Programm einfallen.
Dann gibts vielleicht sogar eine Chance auf etwas Sonne. Das wäre ja mal was! Machts Euch gemütlich meint jedenfalls Eure Dana!
Schlafenszeit für die Welpen. Also nach der letzten Fütterung. Da musste Frauchen sich was einfallen lassen, damit parallel zum Abendessen genug Zeit ist, alles vor der Nacht nochmal sauber zu machen. Dabei half ein einfacher Trick! Ein Dittel des Futters streute sie einfach trocken in den Schnüffelteppich. Bzw. zwei Schnüffelteppiche. Denn die Schüsseln werden einfach zu schnell leer gefuttert und neun erlebnishungrige Welpen als Saubermachhilfe zu haben ist ziemlich lustig aber man kommt halt nicht voran.
Die Welpen lieben ihre Schnüffelteppiche und sind mit vollem Einsatz bei der Sache. Bestimmt zehn Minuten suchen sie eifrig nach den Futterbrocken. Danach sind sie nur kurz noch aufgedreht und fallen dann um zum Schlafen. Und sonst? Alles sauber und bereit für die Nacht! Schlaft gut! Eure Vilsfelder
Die Welpen sind jetzt richtig munter und wir wollen Euch ihre liebsten Spiele vorstellen:
Fangen und Verstecken spielen: das kann man prima durch das Wellpenhaus oder um die großen Blumenkübel! Aber auch der Tunnel eignet sich sehr für Versteckspiele, da kann man durch plötzliche Richtungswechsel den Verfolger verwirren. Das geschieht alles schon in einem Tempo, dass man sich verwundert die Augen reibt.
Verteidigen und Schützen: bei Geräuschen, die nicht zugeordnet werden können, wird schonmal ordentlich gebellt. Aber auch strategisch wichtige Positionen werden gegenüber den Geschwistern vehement verteidigt. Zum Beispiel verteidigen die Welpen AUF der Liege ihren Platz. Die Welpen UNTER der Liege bellen frech hervor. Welpen IN der Flugbox wehren jeden anderen ab. Hauptsache von den anderen irgendwie abgrenzen.
Kämpfen: die Spiele werden grober und der Ton rauer. Vor allem die Rüden testen sich gegenseitig bereits, wieviel der andere aushält. Aber auch die Mädels schenken sich nichts. Wenn man eigentlich zu müde zum Kämpfen ist, aber auch nicht aufgeben möchte, spielt man halt im Liegen weiter.
Aber sie geniessen nun einfach ihre unbeschwerte Zeit und am Ende kuscheln doch wieder alle zusammen. Egal wie heftig es zuvor zuging. Lustigerweise zeigen sie das alles nur, wenn kein Besuch da ist. Sobald Menschen bei ihnen sind, haben sie keine Zeit zum Spielen und Rennen. So soll es sein…meint jedenfalls Eure Dana!
Brüllt der Hund empört, wenn irgendwas nicht so läuft, wie er sich das vorstellt, lautet die Empfehlung, das einfach auszusitzen und zu warten bis es ruhig ist. Leider müsst ihr das mit Euren Hunden noch üben. Denn bei neun Hunden auf Ruhe zu warten ist unmöglich. Hört der eine auf, fängt der daneben an.
Frauchen fällt grade der Fachbegriff nicht ein, aber wer schonmal in einem Chor gesungen hat, kennt das. Ein Ton muss lange gehalten werden und alle gleichzeitig haben niemals so lange Luft. So singen alle versetzt und das könnte man quasi bis in alle Ewigkeit fortführen. Wenn, ja wenn nicht der Hunger irgendwann übermächtig werden würde.
Bei den Welpen kam alles zusammen. Ein riesiger Hunger und versetztes, sehr empörtes Brüllen! Erst als Frauchen die Schüsseln rausrückte, wurde es schlagartig still.
Danach wurden alle nochmals entwurmt und gewogen. Das vorletzte Mal, dass die Gewichte notiert werden. Ein bisschen Wehmut macht sich schon breit. Bei Euch ist es sicher genau andersrum und die lange Zeit des Wartens neigt sich dem Ende zu. Wir können Euch gut verstehen. Bis bald, Eure Dana
Heute ging es auf den Hundeplatz! Dort gibt es einen umzäunten Bereich für die Welpen, der sofort erkundet wurde! Obwohl sie zuhause bestimmt eine Stunde getobt hatten, waren sie d dort immer noch wach gut drauf! Ein klein wenig wollte ich mit ihnen auch spielen, aber sie waren ein wenig erschrocken, weil ich so wild war:
Frau Grün durfte ihren zukünftigen Kumpel kennenlernen. Einen stattlichen schwarzen Hovawart, der überaus freundlich und gelassen reagierte. Au Backe, der hat sie noch nie so richtig in Aktion gesehen! Er wird alle Pfoten voll zu tun haben, diesem kleinen Wildfang Grenzen zu setzen!
Der Abschied aus dem Vilsfeld naht schon mit großen Schritten und die ersten haben wohl schon eine Ahnung, dass hinter dem Zaun die Welt erst so richtig anfängt!
Ja wie war eigentlich die Autofahrt? Deutlich besser als beim ersten Mal. Bei der Rückfahrt haben sie geschlafen, naja, alle bis auf Frau Lila! Da sie bei der Hinfahrt schon so geschrieen hat, hatte Frauchen die glorreiche Idee, sie zurück auf den Schoß zu nehmen. Die Empörung blieb aber und das Geschrei konnte direkt neben Frauchens Ohr so richtig seine Wirkung entfalten. Na tol! Herrchen schaute die ganze Zeit, als hätte er auf eine Zitrone gebissen. Hatten wir schon erwähnt, dass Frau Lila nämlich bei uns bleibt? Da haben wir sicher noch einige lustige Autofahrten! Ich freu‘ mich jedenfalls drauf, habe ich dann bestimmt endlich jemanden, der mit mir spielt! Machts gut – Eure Dana!
Hier lest Ihr alles über die Erlebnisse unseres Rudels!