Frauchen hatte heute die falschen Kekse mit. Also kein Welpenfutter, sondern welche für die großen Hunde. Diese lösten bei mir aber den Dynamitmodus aus und ich bekam einen Flitzie nach dem anderen. Wir hatten allertolltes Morgenwetter und Schnee lag auch noch. Ein paar Bilder hat Frauchen auch noch mitgebracht. Damit ihr sehen könnt, wie groß ich schon geworden bin! Eure Ellis
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Besuch bei den Bärenfängern
Heute waren wir auf der Windorfer Donauinsel. Der Weg war zwar auf der einen Seite so eisig, dass Frauchen besser die Schlittschuhe mitgenommen hätte. Aber auf dem Rückweg liefen wir auf der Sonnenseite und das war toll! Boote auf der Donau, Züge auf der Bahnlinie auf der anderen Uferseite, Jogger und ganz viele Menschen mit ihren Hunden! Jeder, der Hundekontakt sucht, geht dort am Nachmittag spazieren. Auch ich habe neue Freunde gefunden und bin mit Pudeldame Paula eine Runde gerannt was das Zeug hält.
Die kleine Gemeinde Windorf ist bekannt für eine Geschichte mit einem Bären und als Erinnerung daran steht eine große Bronzefigur an der Donau. Da musste Frauchen sehr lachen! Denn im Gegensatz zu allen bisherigen ihrer Hunde, die sich ganz vorsichtig näherten, bin ich auf ihn zugestürmt und an ihm hochgesprungen! Habe ihn doch glatt mit einem Menschen verwechselt wie er da so steht, aufrecht auf den Hinterbeinen. Pah, ich bin eben megamutig! Eure Ellis.
Mir gehts wieder (zu) gut!
Frauchen war weg. Die erste Nacht meines Lebens ohne sie und das war komisch. Sie musste zu einem Seminar und ich habe sehr geweint, als sie ohne mich zum Auto ging.
Den Tag drauf war sie schon wieder da und ich habe mich mega gefreut. Vor lauter Energie musste Frauchen mit mir mit einem Lappen spielen, der rumlag und wir haben einfach im Garten gekämpft und gezergelt und uns zusammen gefreut!
Ausserdem gehts es mir jetzt wieder gut. Nach ein paar Tagen absolutem Schongang und Schmerztabletten war mein Humpeln wie weggeblasen. So bekam ich heute im Matscheschnee einen Zoomie und bin wie verrückt hin und her gesaust.
Heute morgen schon habe ich eine Holzlatte aus meinem Auslaufgitter herausoperiert und bin einfach ausgebrochen. Herrchen hat nicht schlecht gestaunt, als ich morgens auf der Terrasse saß und ihn begrüßte. Also alles im grünen Bereich. Vor allem sind wir jetzt wieder alle zusammen. Besser gehts nicht. Eure Ellis!
Alles glatt
Glatt hat in der deutschen Sprache mehrere Bedeutungen. Das habe ich heute festgestellt und so musste ich sofort einen Beitrag daraus basteln!
Glatt ist zum Beispiel neuerdings mein Fell an der Rute an einer ganz bestimmten Stelle. So ziemlich in der Mitte an der Oberseite. Denn da kommt statt meinem Wuschelwelpenpelz nun neues glattes Junghundefell zum Vorschein. Spannend!
Glatt war es heute aber auch im Garten und auf dem Spaziergang. Irgendwo bin ich da ausgerutscht. Das tat weh und ich bin eine Weile durch die Gegend gehumpelt. Der Schnee hat sich nämlich in der Zwischenzeit überall zu einer mehr oder weniger glatten Fläche entwickelt. Angetaut durch die Sonne und glatt geschliffen durch den klirrenden Frost und den Ostwind. Blöd! Nirgens kann man mehr gefahrlos gehen, trotz Vierpfotenantrieb.
Frauchen meint ja, es wäre jetzt glatt Zeit für den Frühling. Schon wieder glatt. Jetzt komm‘ ich aber nicht mehr mit. Menschensprache ist schwer. Eure Ellis!
Tsuldigung, ich habe eine Tsanlücke
Es geht los. Der Zahnwechsel beginnt! Frauchen hat heute früh entdeckt, dass zwei meiner kleinen Schneidezähne fehlen. Na hoffentlich bringt die Zahnfee bald wieder Ersatz. Sonst kann ich gar nicht mehr so kraftvoll zubeissen. Eure Ellis!
Erziehung
Obwohl der Tag durchaus sehr schöne Seiten hatte – so spielte ich heute mit Dana und Kessy sehr wild im Garten und es war total lustig – hatte Frauchen vorhin komische Ideen.
Zuerst stand Körperpflege auf dem Programm. Bürsten? Wie bitte? Geh weg mit diesem stacheligen Ding! Aber mit viel Geduld erklärte sie mir, dass sie das jetzt so haben möchte. Nach ein paar kurzen Bürstenstrichen gabs sogar einen Keks. Na gut.
Aber Zähne zeigen, das konnte sie glatt vergessen. Deshalb hatte sie eine neue Idee: ich sollte lernen, meinen Kopf bzw. mein Kinn in Frauchens Hand zu legen. Das war gar nicht so schlecht. Auch das Streicheln über den Kopf mit der anderen Hand fand ich ganz gut! Die Lefzen kurz anzuheben, ließ ich dann auch mit mir machen. Mist, jetzt habe ich sie doch hergezeigt! Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, hier absolut unnachgiebig zu sein. Unnachgiebig und stur und wild und, und, na eigentlich wars gar nicht so schlimm.
Die letzte Übung des heutigen Tagen war wieder das „Warte“ Signal. Das haben wir die letzten Tage schon aufgebaut. Frauchen steht neben mir, legt die Hand vor meine Brust und ich muss stehen bleiben und warten. Heute das erste Mal mit dem heiligen Napf vor mir. Das war echt schwer! Aber nach dem vierten oder fünften Mal hat sie die Hand gar nicht mehr benötigt, ich wusste nämlich schon dass ich auf die Freigabe warten muss. Später soll das Signal im Freilauf dazu dienen, dass ich stehen bleibe. Egal, was ich vor mir sehe. Dahin ist es zwar noch ein längerer Weg aber ich gebe mir voll Mühe, alles zu lernen, was Frauchen mir beibringen wird. Versprochen. Eure Ellis!
Eine Stunde Küche
Da lernt man alles, was Hund fürs Leben braucht! Frauchen hat gekocht und wir alle vier waren dabei. Keine Ahnung, wie die Anderen diese köstlichen Düfte aushalten konnten, ich wäre beinahe durchgedreht. Also Lebensweisheit Nummer eins: Menschenessen ist mega!
Während ich versucht habe, die Quelle dieser Gerüche zu orten, ohne Kessy zu nahe zu kommen, schubste mich Frauchen gefühlte hundert Mal runter, wenn ich Richtung Arbeitsplatte hochstieg. Zudem wurde ich von Mama Dana und Oma Magic erzogen. Regel Nummer zwei: zu frech sein ist nicht gut!
Frauchen schob schliesslich diese Köstlichkeit in den Ofen und wir durften die Löffel mit der Crème Fraîche abschlecken. Regel Nummer drei: jeder braucht die richtige Motivation im Leben – für dieses weiße Zeug würde ich alles tun!
Jetzt liegen Dana und ich auf der Couch und machen wilde Schnauzenspiele. Alle anderen verdrehen die Augen und Herrchen macht den Fernseher lauter, weil sie nichts verstehen. Regel Nummer vier: das Leben ist schön und man muss die Schnauzenspiele spielen wie sie fallen! Eure Ellis!
Meine neue Freundin Kessy
Gestern abend haben alle ganz kurz die Luft angehalten. Kessy lag an ihrem Lieblingsplatz, vor dem Sofa. Herrchen und ich hatten Spaß auf dem Sofa, wo ich munter ein paar Turnübungen absolvierte. Wir haben nicht aufgepasst und ich rutschte quasi so im Zeitlupentempo vom Sofa runter und direkt vor ihre Schnauze. Da lag ich nun, auf dem Rücken, zeigte ihr mein nacktes Welpenbäuchlein und die Rute wedelte so ein bisschen, um sie zu besänftigen. Hoppala Tante Kessy, das wollte ich nicht! Das war also der Luftanhaltemoment, denn nun lag es ganz an ihr, was aus der Situation wird. Sie grummelte etwas genervt, stand auf und legte sich woanders hin. Puh. Nochmal gut gegangen!
Spätestens ab dem Moment war klar, dass ich nun ganz offiziell von allen im Rudel zumindest geduldet werde. Also fast schon dazu gehöre. Naja, heute jedenfalls durfte ich mit Kessy eine Runde im Schnee toben und auch das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Guckt mal, wie sie lacht!
Warum ich so ernst dreinschaue? Na hört mal, mein erstes offizielles Modelsitzen und dann noch mit meiner größten Kritikerin. Nur nix versauen dachte ich mir. Gut, dass Herrchen dabei war! Eure Ellis!
Beschwerde!
Ich bins, Eure Ellis! Aus dem Knast! Dabei hat heute alles vielversprechend begonnen. Herrchen war mit den Großen unterwegs und ich durfte im Wohnzimmer Krankenschwester spielen und auf Frauchen aufpassen. Wie ich finde, habe ich das ganz hervorrangend gemacht:
Zuerst die Decke weggezogen und ein lustiges Zerrspiel begonnen. So kam der Kreislauf auf Touren.
Dann alles untersucht und mich ganz breit mit dem Kauknochen in die große Hundekudde verzogen, was Frauchen zum Lachen brachte. Lachen macht Glückshormone und die machen gesund!
Meine Schnute mal schnell in das kleine Gesicht an der Wand gesteckt, was Frauchens Puls enorm beschleunigte. Kann ich ja nicht wissen, dass das eine Steckdose ist, oder?
Nun sitze ich hier in meinem Gitterauslauf. Wegen Kessy, sagt Frauchen. Die ist nicht so nett, wenn es um Futter geht und es sei zu meiner Sicherheit. Pfff. Bin DAGEGEN. Eure Ellis!
Einfach genug Anlauf nehmen!
Dann kann man alles schaffen! Glaubts mir! Also die Vorgeschichte geht so: Frauchen ist seit ein paar Tagen eine Mischung aus Hund und Elefant. Entweder sie bellt oder sie trompetet. Voll erwischt, voll erkältet. Sie hatte nicht so viel Zeit für mich wie sonst und es hatte sich dementsprechend Energie angestaut. Vorhin ließ mich unser Herrchen aus dem Garten ins Haus. Durch das wilde Spiel mit Mama Dana war ich eine panierte Schneekugel und ziemlich nass. Ich sollte also zum Trocknen rein. Frauchen lag auf dem Sofa und hat sich so über mich gefreut und ich mich über sie ja und dann hab‘ ich tüchtig Anlauf genommen und bammm, donnerte ich gegen ihr Gesicht! Obwohl Blut floss, musste sie sehr lachen und ich war froh, dass sie nicht schimpfte. Denn damit hatte nicht mal ich gerechnet! So klein und doch – mit genug Anlauf schafft man alles! Eure Ellis



