Nachtspaziergang

Gestern sind wir im Dunklen spazieren gewesen. Das erste Mal in meinem Leben. Kessy war an meiner Seite. Frauchen hatte ein Licht auf dem Kopf. Sonst hätten wir keinen Meter weit sehen können. Ein wenig gruselig war das schon, zumindest zu Beginn. Aber die coole Tante Kessy fand das megalustig und so machte ich es einfach nach!

Heute haben übrigens Mama Dana und natürlich auch ihre Geschwister ihren vierten Geburtstag! Wir haben ihr auch schon alle gratuliert und spätestens heute abend werde ich sie wieder nerven! Unsere Schnauzenspiele auf der Couch sind uns sehr wichtig. Frauchen passt auf, dass es nicht zu wild wird, gegebenenfalls gibts einen kleinen „Time out“.

So, nun müssen wir aber los auf unsere Nachmittagstour. Mal sehen, was sich Frauchen heute für uns ausgedacht hat! Eure Ellis

Nimmermüde

Heute, mit 15 Wochen wiege ich an die 16kg und habe Energie für mindestens drei Hovawarte. Sagt Frauchen. Ihr bleibt immer der Mund offen stehen, wenn ich beim Spaziergang mehrmals meine Flitzeanfälle kriege und den Damm in einem Affenzahn rauf und runter renne.

Dementsprechend habe ich Muckis wie verrückt.
Zuhause angekommen möchte man denken, ich sei dann endlich mal müde. Vorhin waren wir alle noch in der Küche und ich wurde mindestens 50 mal ermahnt, weil ich nicht aufhören konnte, die Großen zu ärgern. Ja, könnte man meinen, dann war die Ermahnung einfach zu lasch! Nein, war sie nicht, die Schimpfe hat mich nur nicht im Geringsten gestört. Frauchen sagt, ich sei ein „harter Brocken“, was immer das auch heissen mag.

So verpasse ich auch gerne den Moment, müde zu werden. Erst wenn ich in meinem Auslauf bin, falle ich auf der Stelle um und schlafe. Meistens jedenfalls. Einfach nimmermüde.
Eure Ellis

Mitarbeitergespräch

Oh oh, gestern abend habe ich es voll übertrieben!  Schon am Nachmittag zeichnete sich ab, dass mein Energielevel besonders hoch war. Bei unserer Nachmittagsrunde alleine mit Frauchen bekam ich ungefähr zehn Flitzeanfälle hintereinander. Es waren noch Schneefelder da und die Wiese roch auch so gut. Da hats mit einfach den Vogel rausgehauen!

Dann packte Frauchen auch noch die Beisswurst aus, so eine dünne, weiche Jutewurst und ich war nicht mehr zu halten. Kämpfen, Zergeln und dabei furcherregend Knurren, das ist meine Welt! Allerdings bin ich auch astreiner Beutesicherer! Aber Frauchen hielt mich mit der Schleppleine davon ab, mit meiner Wurst zu türmen! Echt jetzt, das war gemein!

Abends dann im Wohnzimmer – ohne die großen Hunde, denn die sind maximal genervt momentan – bekam ich einen Beissanfall nach dem Anderen. Da Herrchen recht schnell blutet, wollte man mich darauf hinweisen, das doch zu unterlassen. Pah, mir doch egal. So steigerte ich mich immer weiter rein, am Ende mussten Frauchens Füsse dran glauben, und dann bekam sie mich zu fassen. Auweia! Wir haben ziemlich lange und heftig diskutiert aber sie wollte einfach nicht nachgeben. Etwas verdutzt war ich dann tatsächlich mal ein paar Minuten ruhig. Na dann eben morgen wieder, dachte ich mir, so schnell gebe ich nicht klein bei. Basta! Eure Ellis!

Baumarktinspektor

Mein Traumberuf! Heute durfte ich den Baumarkt besuchen und die Eindrücke dort haben mich sehr beflügelt! Soll ich eher in der Baustoffabteilung anfangen oder beim Fischfutter im Bereich für Anglerbedarf? Übrigens, wie lautete die Aufgabe nun eigentlich? Finde Menschen die mich knuddeln wollen? Mir hat jedenfalls alles gefallen. Automatiktüren, der Hubwagen, das große Rolltor, die netten Menschen überall, das Hundefutter was ich ausprobieren durfte und natürlich die Regale mit den ganzen verschiedenen Sachen drin. Das Holz durfte ich nicht anknabbern, das war echt der einzige Nachteil. Ansonsten war es ein toller Ausflug!

Automatiktür:

Gartenabteilung:

Herrchen hat die Bilder gemacht und hat nur gestaunt, wie unbefangen ich da durchgelaufen bin. Eure Ellis

Waschanlagenexpertin

Also am Nachmittag bin ich mit Oma Magic eine Runde gelaufen. Dann kam der Acker. Ein weicher, fluffiger, schwarzer Acker und wir zwei sind komplett ausgeflippt. Frauchen hatte eine gute Idee und schickte uns anschließend in ein großes übriggebliebenes Schneefeld. Dort haben wir dann weiter getobt und waren anschließend richtig schön sauber.

Unser Auto konnte das nicht. Es war furchtbar schmutzig und da Herrchen Mitleid mit ihm hatte, fuhren wir in die Waschanlage.

Diese Idee hatten anscheinend sehr viele Leute! Überall standen Autos. Manche wurden von ihren Herrchen liebevoll abgeduscht und manche fuhren in die Waschanlage und wurden automatisiert hübsch gemacht. Weil wir so lange in der Schlange anstehen mussten, ist Frauchen mit mir ausgestiegen und wir setzten uns in die Sonne, um das Treiben zu beobachten. Jetzt kenn‘ ich mich voll aus mit den Autos und der ganzen Wascherei. Manche Autos werden nur mit dem furchtbar lauten Hochdruckreiniger behandelt, andere bekommen ein ausgiebiges Schaumbad. Es waren ausnahmslos Männer am Werk und keiner interessierte sich für mich. Dabei wäre ich sehr kontaktfreudig gewesen. Die Menschenwelt ist manchmal richtig komisch. Eure Ellis

Dynamitkekse

Frauchen hatte heute die falschen Kekse mit. Also kein Welpenfutter, sondern welche für die großen Hunde. Diese lösten bei mir aber den Dynamitmodus aus und ich bekam einen Flitzie nach dem anderen. Wir hatten allertolltes Morgenwetter und Schnee lag auch noch. Ein paar Bilder hat Frauchen auch noch mitgebracht. Damit ihr sehen könnt, wie groß ich schon geworden bin! Eure Ellis

Besuch bei den Bärenfängern

Heute waren wir auf der Windorfer Donauinsel. Der Weg war zwar auf der einen Seite so eisig, dass Frauchen besser die Schlittschuhe mitgenommen hätte. Aber auf dem Rückweg liefen wir auf der Sonnenseite und das war toll! Boote auf der Donau, Züge auf der Bahnlinie auf der anderen Uferseite, Jogger und ganz viele Menschen mit ihren Hunden! Jeder, der Hundekontakt sucht, geht dort am Nachmittag spazieren. Auch ich habe neue Freunde gefunden und bin mit Pudeldame Paula eine Runde gerannt was das Zeug hält.
Die kleine Gemeinde Windorf ist bekannt für eine Geschichte mit einem Bären und als Erinnerung daran steht eine große Bronzefigur an der Donau. Da musste Frauchen sehr lachen! Denn im Gegensatz zu allen bisherigen ihrer Hunde, die sich ganz vorsichtig näherten, bin ich auf ihn zugestürmt und an ihm hochgesprungen! Habe ihn doch glatt mit einem Menschen verwechselt wie er da so steht, aufrecht auf den Hinterbeinen. Pah, ich bin eben megamutig! Eure Ellis.

Mir gehts wieder (zu) gut!

Frauchen war weg. Die erste Nacht meines Lebens ohne sie und das war komisch. Sie musste zu einem Seminar und ich habe sehr geweint, als sie ohne mich zum Auto ging.

Den Tag drauf war sie schon wieder da und ich habe mich mega gefreut. Vor lauter Energie musste Frauchen mit mir mit einem Lappen spielen, der rumlag und wir haben einfach im Garten gekämpft und gezergelt und uns zusammen gefreut!

Ausserdem gehts es mir jetzt wieder gut. Nach ein paar Tagen absolutem Schongang und Schmerztabletten war mein Humpeln wie weggeblasen. So bekam ich heute im Matscheschnee einen Zoomie und bin wie verrückt hin und her gesaust.

Heute morgen schon habe ich eine Holzlatte aus meinem Auslaufgitter herausoperiert und bin einfach ausgebrochen. Herrchen hat nicht schlecht gestaunt, als ich morgens auf der Terrasse saß und ihn begrüßte. Also alles im grünen Bereich. Vor allem sind wir jetzt wieder alle zusammen. Besser gehts nicht. Eure Ellis!

Alles glatt

Glatt hat in der deutschen Sprache mehrere Bedeutungen. Das habe ich heute festgestellt und so musste ich sofort einen Beitrag daraus basteln!

Glatt ist zum Beispiel neuerdings mein Fell an der Rute an einer ganz bestimmten Stelle. So ziemlich in der Mitte an der Oberseite. Denn da kommt statt meinem Wuschelwelpenpelz nun neues glattes Junghundefell zum Vorschein. Spannend!

Glatt war es heute aber auch im Garten und auf dem Spaziergang. Irgendwo bin ich da ausgerutscht. Das tat weh und ich bin eine Weile durch die Gegend gehumpelt. Der Schnee hat sich nämlich in der Zwischenzeit überall zu einer mehr oder weniger glatten Fläche entwickelt. Angetaut durch die Sonne und glatt geschliffen durch den klirrenden Frost und den Ostwind. Blöd! Nirgens kann man mehr gefahrlos gehen, trotz Vierpfotenantrieb.

Frauchen meint ja, es wäre jetzt glatt Zeit für den Frühling. Schon wieder glatt. Jetzt komm‘ ich aber nicht mehr mit. Menschensprache ist schwer. Eure Ellis!

Hier lest Ihr alles über die Erlebnisse unseres Rudels!