Die Sache mit…den Augen

Warum kommen Hundebabys eigentlich mit geschlossenen Augen und Ohren zur Welt? Entwicklungstechnisch gibt es hier eine Besonderheit: im Laufe der Trächtigkeit müssen die Föten so enorm wachsen, dass kurzerhand der Darm nach ausserhalb des Körpers verlagert wird. Krass, oder? Man nennt das physiologischer Nabelbruch. Im Zuge dessen gelagen Stoffwechselprodukte ins Fruchtwasser, die die Augen schädigen. Daher wachsen diese rechtzeitig zu und öffnen sich erst wieder zwischen dem zehnten und zwölften Lebenstag. So wie heute, als mich Herr Mint als erster anblinzente! Was für ein toller Moment!

Aber noch einen anderen Vorteil hat diese Besonderheit. Die Welpen können sich die ersten Lebenstage voll und ganz auf das konzentrieren was jetzt wichtig ist: essen, schlafen und wachsen. Keinerlei weitere Einflüsse von aussen stören diese Phase. Erst jetzt können sie schemenhaft Umrisse erkennen und Hell und Dunkel unterscheiden. Richtig scharf sehen werden sie erst mit zehn oder zwölf Wochen. Die bei Welpen so typisch blau schimmerden Augen zeigen, dass sie noch nicht voll funktionsfähig sind. Sehr spannend finde ich! Einen schönen Samstag wünschen wir Euch! Bis bald, Eure Magic!

Ein Gedanke zu „Die Sache mit…den Augen“

  1. Spannend🧐 das wusste ich gar nicht und habe habe mir auch noch nie die Frage gestellt.
    Danke fürs die Info; ist ne tolle Frage für den Plausch Mobility Parcours 👍🏻
    Knuddel an alle 4beinigen Wackeldinos🥰

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