Obwohl der Tag durchaus sehr schöne Seiten hatte – so spielte ich heute mit Dana und Kessy sehr wild im Garten und es war total lustig – hatte Frauchen vorhin komische Ideen.
Zuerst stand Körperpflege auf dem Programm. Bürsten? Wie bitte? Geh weg mit diesem stacheligen Ding! Aber mit viel Geduld erklärte sie mir, dass sie das jetzt so haben möchte. Nach ein paar kurzen Bürstenstrichen gabs sogar einen Keks. Na gut.
Aber Zähne zeigen, das konnte sie glatt vergessen. Deshalb hatte sie eine neue Idee: ich sollte lernen, meinen Kopf bzw. mein Kinn in Frauchens Hand zu legen. Das war gar nicht so schlecht. Auch das Streicheln über den Kopf mit der anderen Hand fand ich ganz gut! Die Lefzen kurz anzuheben, ließ ich dann auch mit mir machen. Mist, jetzt habe ich sie doch hergezeigt! Dabei hatte ich mir fest vorgenommen, hier absolut unnachgiebig zu sein. Unnachgiebig und stur und wild und, und, na eigentlich wars gar nicht so schlimm.
Die letzte Übung des heutigen Tagen war wieder das „Warte“ Signal. Das haben wir die letzten Tage schon aufgebaut. Frauchen steht neben mir, legt die Hand vor meine Brust und ich muss stehen bleiben und warten. Heute das erste Mal mit dem heiligen Napf vor mir. Das war echt schwer! Aber nach dem vierten oder fünften Mal hat sie die Hand gar nicht mehr benötigt, ich wusste nämlich schon dass ich auf die Freigabe warten muss. Später soll das Signal im Freilauf dazu dienen, dass ich stehen bleibe. Egal, was ich vor mir sehe. Dahin ist es zwar noch ein längerer Weg aber ich gebe mir voll Mühe, alles zu lernen, was Frauchen mir beibringen wird. Versprochen. Eure Ellis!