Archiv der Kategorie: E-Wurf

Fressen in Hochgeschwindigkeit

Irgendwann ist es passiert. Haben die Welpen beim Zufüttern früher jedes Krümelchen ganz langsam und genussvoll gefuttert, wird es jetzt förmlich inhaliert. Man hat genau neunzig Sekunden Zeit, dann ist alles ratzeputze weg.

https://youtube.com/shorts/e7dA97EhZmM?si=f6mijae3GUf8ayXm

Herr Rot hat übrigens jetzt seine eigene Schüssel. Sein dicker Kopf macht es sonst den anderen unmöglich, aus einem Napf mit ihm zu fressen.
Wir sind ja froh, dass sie so gerne und schnell futtern! Das macht die Erziehung und Ausbildung um einiges einfacher, als wenn man einen mäkeligen Hund hätte. Sie sind auch überhaupt nicht wählerisch. Egal ob Büchse, Frischfleisch oder Trockenfutter. Sie kennen und mögen einfach alles. Auch Kauartikel wie Dörrfleisch und Kaninchenohren lieben sie. Das freut uns alle sehr! Machts gut, Eure Dana!

Oh, Hovawarte gibts auch in Blond!

Na klar! Kleine blonde Hovawarte kennen meine Welpen ja! Aber in groß? Heute das erste Mal gesehen. Es gab skeptische Blicke:

Einige wagten mal zu schnuppern:

Aber auch auf der anderen Seite blieb die Skepsis. Anscheinend riechen die Welpen komisch! Meine Schwester Dienna war da und so ein schönes dunkles Blond werden die beiden Jungs hier wohl auch bekommen. Danke für Euren Besuch liebe Caro! Machts gut, Eure Dana

Gatsch

Heute ist Ruhetag für die Welpen. Wir haben sie am Vormittag in den großen Auslauf verfrachtet. Leider ist der Rasen sehr weich. Zusammen mit Wasser entsteht dann eine einzigartige Konsistenz, die im süddeutschen Raum und auch im Nachbarland Österreich unter „Gatsch“ bekannt ist. Übersetzt so viel wie „sehr weicher Matsch“. Naja, ich könnt es Euch sicher lebhaft vorstellen!

Den Welpen war das aber völlig egal. Auch der leichte Nieselregen störte sie kein bisschen. Mutig erkundeten sie den ganzen Auslauf. Herrchen hatte immer ganz viel Begleitschutz beim Häufchen sammeln.

Den Zwinger haben sie innen zwar neugierig erkunden, dort ist es warm und trocken. Sie haben auch die Bedienung des Durchschlupfs kapiert und wanderten begeistert hin und her.
Dann sind sie doch wieder in den Hundekorb nach draussen gegangen und haben sich dort zusammengekuschelt.  Unter dem Dach wurde dann geschaukelt und ab und an streiten sie auch ein wenig. Nach den letzten aufregenden Tagen mit viel Besuch haben sie aber viel zu verarbeiten.

Bei Frauchen und Herrchen gabs auch viel zu verarbeiten, nämlich Wäsche. So an die zwanzig Ladungen  werden es schon gewesen sein, bis alle VetBeds und sonstige Laken gewaschen waren. Waschmaschinen und Trockner haben schon ganz schön gestöhnt. Soll ihnen ja auch nicht langweilig werden! Meint jedenfalls Eure Dana

Hypnose

Noch ein kurzer Nachtrag zu gestern. Herr Rot hat das ganz prima gemacht aber er stand nur exemplarisch für das, was die gestrige Aufgabe für alle Welpen war. Auch alle seine Geschwister fanden das Suchspiel mega und die kleinen  Hühnchenstücke sowieso. Der Raum war ihnen nicht fremd, aber sie waren das erste Mal ganz alleine mit Frauchen dort. Alle waren fröhlich und offen und zeigten keine Berührungsängste. Das hat uns sehr gut gefallen!

Ja und heute? Es schneit ziemlich dicke Flocken! Fast schon hypnotisch, wenn man nach draussen schaut! Auch die Welpen liegen nach wilder Verfolgungsjagd heute früh da, und sehen den Schneeflocken beim Tanzen zu.

Apropos früh. Sie sind echt Frühaufsteher. Bereits um fünf sind sie wach. Als wir heute nicht aufgestanden sind (die letzte Mahlzeit war erst drei Stunden her), wurden sie ziemlich ungemütlich. Da müssen sie durch.

So rumste und krachte es die nächsten Stunden, als sie durch den Auslauf hüpften und sie machten ihre eigene Party. Das kann ja noch lustig werden, denn sie werden jetzt immer agiler! Da werden wir gute Nerven brauchen. Machts gut – Eure Dana

 

Indoor-Spaß: Schnüffelspiel

Bei dem Sauwetter muss man sich echt was einfallen lassen! Aus dem Schnee wurde Regen, also besser gesagt Eisregen. Damit den Welpen nicht langweilig wird, hat Frauchen heute begonnen, jeden einzeln mit in die Küche zu nehmen. Dort durften sie kleine Hühnchenstücke zuerst aus Frauchens Hand nehmen – vorsichtig, versteht sich. Dann versteckte sie ein paar auf dem Welpen-Schnüffelteppich und sie durften sie suchen.

Hier sehr ihr Herrn Rot. Er hat die Lage sofort erkannt, blendet alles Andere aus und schnüffelt sehr intensiv:

Ihm hat es sehr gefallen, wir sind schon gespannt, wie die anderen es finden! Bis bald – Eure Dana

Boxen

Welpen sollten möglichst bald verschiedene Boxen kennenlernen. So stellte Frauchen heute eine Flugbox und eine Softbox in den Auslauf. Herr Schwarz und Herr Blau begutachteten alles sofort und führten natürlich auch gleich diverse Materialtests durch!


Dann wurde wieder mal das Bällebad getestet und Herr Blau machte Bekanntschaft mit den widerspenstigen runden Dingern, die man (noch) so schlecht fangen kann:

Der Rest der Bande nahm ein wohliges Sonnenbad im Korb. Neun auf einen Streich!

Sie waren so müde, weil sie vormittags im großen Auslauf waren, netter Besuch sie müde kraulten und Magic mit den ersten kleine Zerrspiele machte. Ein erlebnisreicher Tag wieder mal für die Zwerge! Machts gut, Eure Dana!

Spät aber doch!

Heute sind wir spät dran! Aber Frauchen ging es gar nicht gut. Mitten in der Nacht schwankte sie schon wie ein Segelmast bei Sturm. Sie schaffte es grade noch, meine Welpen zu füttern, dann fiel sie wieder ins Bett. Morgens war es dann noch schlimmer. Sie wurde ganz grün im Gesicht und war den ganzen Tag komplett „out of order“. Magen-Darm-Verstimmung. Nicht schön. Doch abends wurde es dann schon wieder besser.

Ein Hoch auf unser Herrchen, der heute alles vorbildlich gemanagt hat! Schliesslich kam eine Menge Besuch, dazwischen mussten wir Gassi gehen, die Welpen gefüttert, die Wäsche gewaschen und die Häufchen entsorgt werden. Eine Menge Häufchen 😱. Also ohne unser Herrchen geht einfach nix!

Morgen dann wieder mehr über unsere Welpen. Sie sind jetzt schon fünf Wochen alt – nur noch drei Wochen bis sie bei Euch einziehen werden! Bis dann, Eire Dana

Ab in den Garten!

Heute waren wir zweimal kurz im Gartenauslauf. Beim ersten Mal ging ich voran. Irgendwie hatten sie nur meine Milchbar im Kopf.
Das sieht schon ziemlich wild aus! Säugen geht auch nur noch im Stehen. Alles Andere ist zu gefährlich, ich hätte Angst, nicht mehr wegzukommen.

Deswegen der zweite Versuch satt nach dem Füttern und mit Frauchen alleine. Da hatten alle viel Spaß! Hier sieht man am Ende übrigens auch, warum wir für Herrn Rot ein kundiges Zuhause suchem. Er haut nämlich kurzerhand alle anderen aus dem neu gewonnen Hundebett.

Frau Lila wollte die letzten Erdbeeren ernten und dann sogar in den Pflanztopf springen.

Das mit dem Springen hat sie neu entdeckt! Heute früh ist sie mit Anlauf gegen das Absperrbrett drinnen gedonnert und alle waren wach.

Die sm-Jungs bildeten eine richtige Gang und stromerten überall herum. Frau Orange und Frau Gelb waren anfangs etwas schüchtern, erholten sich aber schnell und wollten am Liebsten auf die Schaukel! Frau Grün begann gleich ein Kämpfchen mit dem dicken VetBed. Sie war überhaupt wie auf Speed und sauste nur so durch die Gegend!

Frauchen wusste gar nicht, was sie zuerst filmen und fotografieren sollte. Als alle müde waren, liefen sie wieder von selbst zurück unter die Terrasse und legten sich ins Hundebett. Frauchen zählte durch – hm, da fehlte doch einer! Wo war Herr Rot? Bei der Hundehütte hörte sie ein leichtes Schnauben. Drinnen war er nicht. Aber dahinter, im Spalt zwischen Wand und Hütte hatte er im Eck einen tollen Geruch entdeckt und ließ sich nicht beirren, diesen ganz genau zu untersuchen. Als Frauchen ihn ansprach, lief er einfach rückwärts schnell wieder raus und strahlte! Er ist ja doch ein  süsser Knopf!

Das war ein schönes Erlebnis für alle und morgen dürfen sie dann schon länger raus.

Noch was Neues gabs dann abends: weil alle schon so dolle auf den Fingern beissen, gab Frauchen eine Runde Dörrfleisch aus. Das kam recht gut an und sie nagten begeistern an den kleinen Stücken. Himmlische Ruhe! Machts gut – Eure Dana!

Warum Platz zum Rennen so wichtig ist

Frauchen hat vor ein paar Tagen einen guten Vortrag dazu gehört! Rennen  ist sehr wichtig für Welpen! Röngt man einen neugeborenen Welpen, sieht man zwar Knochen, aber noch keine Gelenke! Gar keine. Wahnsinn, oder? Deshalb können sich Neugeborene auch nur kriechend fortbewegen, indem sie sich mit den Vorderläufen durch die Gegend ziehen. Die Gelenke und die dazugehörigen Muskelansätze und Sehnen  bilden sich erst in den ersten Lebenswochen. Dazu benötigen sie ausreichend Bewegung.

Manche Welpenausläufe sind so vollgestellt, dass die Welpen mehr durch die Gegend kugeln, anstatt dass sie mal 20 Meter gerade rennen könnten. Deshalb wird das bei uns anders sein. Viel Platz zum Laufen und Spielen und weniger „Geräte‘. Die werden natürlich immer wieder mal getauscht, damit die Welpen möglichst viel kennenlernen. Auch sollten sie nirgens Gefahr laufen, sich zu verletzen oder tief zu fallen. Das ist natürlich kontraproduktiv.

Wieviel sollten die Welpen nun laufen, wenn sie bei Euch eingezogen sind? Die alte Regel von einer Minute pro Lebenswoche gilt als überholt. Wichtig ist, dass Eure Welpen sich selbst aussuchen können, ob sie schnell oder langsam laufen, Haken schlagen oder Breakdance machen wollen und nicht ständig an der Leine gehen müssen.

Auch wilde Spiele mit anderen Hunden sollten so ablaufen, dass die Größen- und Gewichtsverhältnisse stimmen und kein Hund überrannt wird.

Dreimal täglich eine halbe Stunde Spaziergang, wo auch ein bisschen was geübt wird, ist also auch mit acht Wochen kein Problem. Zu Beginn wollen sie auch sehr viel schauen, vor Allem in neuer Umgebung und da wird der Spaziergang eher zum Spazier“sitzen“ und Spazier“schauen“.

So und jetzt lassen wir unsere Welpen in den großen Auslauf und hoffen, wir können ein Video dazu machen! Das gibts dann später. Eure Dana

Überraschung!

Heute früh kam er, der Winter! War in der Nacht von Schnee noch nichts zu sehen, war der Blick aus dem Fenster heute so:

Oh, wir sind froh, die Umzäunung gestern noch fertiggestellt zu haben. Heute können sie zwar noch nicht drin toben, es ist einfach zu nass und zu kalt. Aber sie sind auch gerne im kleineren Auslauf unter Dach und immer wollen ein paar tagsüber auch mal draussen schlafen. Sieht sehr gemütlich aus!


Für die Übersiedlung ist alles vorbereitet: ich werde vorangehen durch eine Schleuse, die wir nur noch mit ein paar Gittern zu machen können. So werden sie nicht einzeln getragen, sondern können selbst laufen und alles erkunden. Sie gelangen in wenigen Metern vom kleinen in den Gartenauslauf.

Natürlich gibt es auch dort kuschlige Plätze und eine isolierte Hütte. Ganz verfrorene  können auch nach innen in einen kleinen Zwinger gehen, dort wird etwas geheizt und es gibt Liegen und Hundebetten für alle. Hier inspiziere ich, ob alles in Ordnung ist.

Draussen warten momentan ein trauriger Tunnel, eine zugeschneite Liege und unser Hundehaus darauf, von neun kleinen Welpen erobert zu werden und wir sind schon sehr gespannt, was sie zu ihrer neuen Freiheit sagen werden!



Vornehmlich sollen sie aber viel Platz zum Rennen und Toben haben.

Abends geht der Weg übrigens wieder zurück und sie schlafen dann in der Nacht wieder alle bei uns im Haus. Das klappt dieses Mal besonders gut ohne große Geruchsbelästigung. Sie haben das nämlich mit dem Heuklo voll kapiert! Einmal wollen sie in der Nacht noch Futter und wachen alle auf. Dann macht Frauchen die Luke auf, sie flitzen nach draussen, machen ihre Häufchen und kommen wieder rein. Prima, oder?

Dann drückt mal die Daumen, dass wir bald einen Umzug starten können! Das wird bestimmt aufregend.  Eure Dana