Elli und Ellis

Eben stürmt das Tief „Elli“ über Deutschland und bringt viel Schnee und Wind! Das ist toll! Je wilder, desto besser finde ich. Zudem meine Beine jetzt genau die richtige Länge haben, damit ich im Schnee nicht versinke. Eben bin ich eine Runde mit Mama Dana durch den Schnee gesaust, das war super!

Was haben jetzt „Elli“ und „Ellis“ ( also ich) gemeinsam? Wir sind beide ein Wirbelwind, fast eine Naturgewalt, und lieben es, schnell unterwegs zu sein. Woher die Meteorologen nun das wieder gewusst haben, als sie den Namen für das Sturmtief ausgewählt haben?

Eure Ellis

Spaziergang mit Oma Magic

Das war gestern nachmittag nochmal richtig schön! Ein Spaziergang zusammen mit Oma Magic durch den Wald! Wenn die Perspektive stimmt, sind wir fast gleich groß:

Na gut, eigentlich sind die Größenverhältnisse noch deutlich unterschiedlich. Hier beim gemeinschaftlichen Schnüffeln an einer besonders guten Stelle:

Frauchen übt mit uns den Rückruf und ich muss mich schon sehr beeilen, als Erste dort zu sein. Dann klatschen wir bei ihr mit dem Hand-Touch ab und es gibt Kekse! Tolles Spiel sag‘ ich Euch! Magic gefällts auch:

Auch Gucken können wir beide sehr lieb!

Das war richtig schön und jetzt muss ich wieder eine Runde schlafen und alle Erlebnisse verarbeiten. Eure Ellis!

Das kleine blaue Ding

Frauchen nennt es Futterbeutel und der gehört im Moment zu den wichtigsten Dingen in meinem Hundeleben! Denn daraus gibts auf den Spaziergängen mein Essen. Fürs Kommen, fürs lieb Gucken, für Aufmerksamkeit, für meinen Namen, Mensch Leute, ich habe schon so viel gelernt die letzten Wochen! Wird mir grad eben bewusst!

Seit gestern kann ich ihn sogar auch schon ein Stück apportieren, das bauen wir jetzt aus. Aber ich will dann immer so schnell zu Frauchen zurück, dass ich ihn auf halber Strecke gerne mal fallen lasse.

Von Mama Dana weiß ich, dass sie ihn auf den Spaziergängen mehrfach apportiert, ihn im Gebüsch sucht, wo Frauchen ihn versteckt hat oder sie muss wieder mal einspringen, wenn Frauchen ihn „verloren“ hat. Das macht riesig Spaß und die Variationen, die sie sich für uns einfallen lässt, sind beinahe unerschöpflich.

Aber so weit bin ich noch lange nicht, ich darf jetzt mal mit der „Grundschule“ anfangen. Eure Ellis

Sachenfinder

Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich bin ein Sachenfinder! Also ich finde Sachen, die vorher nicht da waren. Zum Beispiel krabbel ich unters Bett und komme mit Flusen an meinen Plüschohren wieder hervor! Oder ich beisse wie heute Vormittag in einen Tetrapack und plötzlich ist da Milch, wo vorher keine war. Komisch. Ja und neulich habe ich ein Loch in ein Kuscheltier operiert und flups, kam da weiße Füllwatte raus! Also wirklich. Ich kann nichts dafür!

Heute in der Welpenstunde habe ich auch was gefunden und zwar neue Freunde. Mit denen konnte ich richtig gut durch den Schnee toben. Denn da fehlen mir meine Brüder doch sehr. Dann habe ich ein neues Wort gelernt und das heisst „Nein“. Wer denkt sich denn sowas aus? Da liegt Futter und ich darfs nicht nehmen. Frauchen ist da ganz streng.

Jetzt grade bin ich auch schwer beschäftigt, Sachen zu finden. Frauchen hat die Spielekiste hingestellt und ich durfte sie komplett ausräumen! Wahnsinn! Beisswürste und Bälle in allen Formen und Farben! Am Besten hat mir ein großer grüner Ball gefallen, der mit Müh und Not in meine Schnute gepasst hat. Egal, da wachse ich schon noch rein! Eure Ellis!

Ein ereignisreicher Tag

Was ich heute wieder alles erlebt habe, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen. Aber da momentan noch alles neu ist, kommt da schnell eine Menge zusammen:

Morgens waren wir am Hundeplatz. Unsere Gruppe trainierte Unterordnung und THS. Bei mir ging es einfach nur ums erste Kennenlernen. Ein bisschen freiwillige Aufmerksamkeit und einmal Abrufen zu Frauchen und schon waren wir wieder fertig. Was ich daheim und ohne Ablenkung schon sehr gut kann, hat heute auch auf dem fremden Platz einwandfrei funktioniert! Frauchen war stolz auf mich!

Dann ging ich mit Mama Dana eine Runde über die Felder und ich konnte richtig flitzen. Das war toll! Nachmittags fuhren wir dann nochmal raus und es gab einen Spaziergang mit – stellt Euch vor Tante Kessy! Sie hat einfach eine megaklare Kommunikation und ich wusste sofort was ich durfte und was nicht. Frauchen hatte viele Kekse dabei und wir hatten viel Spaß zusammen, als sie uns zusammen abrief. Die kann vielleicht schnell rennen, da musste ich mich dolle beeilen!

Danach habe ich noch ein kleines Fährtenquadrat geschüffelt, in dem der Rest meines Abendessens versteckt war. Meine Nase ging wie verrückt und Frauchen war wieder sehr zufrieden mit meiner intensiven Sucharbeit. Bald darf ich erste Spuren suchen, da freu‘ ich mich schon!

Jetzt kau‘ ich nochmal ein wenig auf meinem Rinderstick, denn mein Kiefer juckt wie verrückt. Was ist denn da wieder los? Eure Ellis!

Größenwahn

Heute bin ich müde. Das lange Aufbleiben bin ich nicht gewöhnt und so kleine Hunde brauchen ja besonders viel Schlaf. Ausserdem war gestern ein sehr ereignisreicher Tag. Da darf schonmal am Tag danach nichts Großartiges passieren.

Eine Sache von gestern habe ich Euch noch gar nicht erzählt: meinen Hang zum Größenwahn! Wir sind am Nachmittag ganz weit rausgefahren für unsere Spaziergänge. Dabei durfte ich gestern mit Oma Magic gehen. Zu uns gesellte sich auch noch Sissy, eine Labradorhündin, die dort auf einem Bauernhof wohnt und sich öfter mal jemanden zum Spazierengehen aussucht und einfach mitläuft. Die fand ich cool! Die ist dann auch ausgeflippt und wir rannten um die Wette. Dabei hat sie sich auf den Rücken geworfen und ich bin auf ihr herumgehopst wie auf einem Trampolin. Das fand sie so lustig, dass sie gleich nochmal losgeflitzt ist.

Magic hatte in der Zwischenzeit einen Ball in der Schnute und so im Vorbeilaufen hab‘ ich die Schnur gepackt. Daraus entstand ein lustiges Zerrspiel, bei dem ich nicht nachgeben wollte.

Frauchen erkannte also eindeutige Zeichen von Größenwahn und konnte nur den Kopf schütteln. Schon auf Gut Aiderbichl am Vormittag zeigten sich erste Vorboten. So sagte ich zu einer gutmütigen 50kg Bordeauxdogge „Guten Tag“, dessen Schädel genauso groß wie ich war. Der Rüde war ganz lieb zu mir aber Frauchen hatte Bedenken bei dem Ungleichgewicht der Körpergewichte. Dann, in der Stallgasse wo es etwas enger war, zog ich einem fremden Border Collie ganz frech an der Rute. Der hats aber gar nicht gemerkt. Frauchen musste mich schon wieder ermahnen. Mann. Nichts darf man! Da verziehe ich aber gleichmal ein wenig die Miene und bin ganz kurz beleidigt. Eure Ellis

Prosit Neujahr!

Vorgestern Nachmittag, ich lag schlafend auf der Liege im Garten, zündete irgendso ein Depp eine Rakete. Eine von diesen Zischhhhh…Bäng…Dingern, ihr wisst sicher, was ich meine. Auf alle Fälle habe ich den Schreck meines Lebens bekommen und bin schreiend ins Haus gerannt. Au weia! Ganz schlechter Start.

Dann, an Silvester, knallten sie den ganzen Tag immer wieder mal und der Garten erschien mir nach wie vor unbetretbar. Ganz gefährliches Terrain. Frauchens Sorgenfalten wurden tiefer. Aber sie hatte einen Plan!

Mitternnacht verbrachten wir alle zusammen in der Küche. Die ist am Weitesten weg von der Strasse, wo pünktlich um 24.00 Uhr die Hölle losbrach. Laute Musik, Schleckmatten, Kauknochen und viele kleine Kekse für uns alle liessen uns die Gaudi draussen ganz vergessen. Wobei die drei Grossen ja kein Problem damit haben. Dann, als es etwas ruhiger wurde, gingen wir in den Garten und es lag frischer Schnee! Mama Dana hat einen Anfall bekommen, ich bin hinterher und dann sind wir durch den Schnee gesaust und alles war gar nicht mehr schlimm. Alle sind herumgesprungen und haben Party gemacht, um uns herum hats noch ein bisschen geböllert aber das habe ich gar nicht mehr so mitbekommen! Was für ein Spaß!

Nun liegen wir alle in unseren Betten, fix und alle und todmüde und freuen uns auf das neue Jahr mit hoffentlich noch viel mehr so lustigen Tagen! Prosit Neujahr ihr Lieben, wir schicken Euch viel Glück und Gesundheit und mögen alle Eure Vorsätze in die Tat umgesetzt werden! Eure Ellis